Das war Exploring Risks…

…ein Schulprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Risikobewusstsein zu vermitteln…

Finanziert vom BMVIT und abgewickelt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft – mit den Partnern https://exploringrisks.wordpress.com/partner/

Ein Ergebnis des Projekts ist der „Risiko-Koffer“ – in dieser Unterrichts-Box befinden sich die Risikospiele „Mind your Risk“, der Risikoplan zur Analyse unterschiedlicher Risiken, sowie verschiedenste andere Unterrichtsmaterialien – siehe Rubrik https://exploringrisks.wordpress.com/unterrichtsmaterialien/

Kontakt für Fragen zum Verleih des „Risiko-Koffers“ oder Allgemeines zum Projekt:

Brigitte Eder
alpS GmbH
Grabenweg 68
6020 Innsbruck
eder@alpS-gmbh.com

+512-39 29 29-28
http://www.alp-s.at/cms/

VS-Prägraten Kooperationszuschussprojekt: Gletscher früher/heute

Mit dem Projekt wollten wir den Kindern die Klimaveränderung in unserer Region näherbringen. Daher fanden wir es am besten, den Schülerinnen und Schülern diese Veränderung am Beispiel unserer Gletscher zu zeigen. Mir war es wichtig, meinen SchülerInnen nicht nur Bilder und Filme zu zeigen, als auch Vorträge zu diesem Thema zu halten. In erster Linie sollten sie den Klimawandel aber mit eigenen Augen sehen, deshalb gehörte zum Abschluss unseres Projekts auch die Venedigerbesteigung dazu.

Am ersten Tag unserer Venediger-Tour machten wir uns auf den Weg zum Defreggerhaus (am Fuße des Großvendedigers). Wir ließen uns den ganzen Nachmittag Zeit und hatten so die Möglichkeit mit Experten die Natur zu erkunden. Weiteres konnten wir von der Ferne aus auch das erste Mal die vielen Gletscher, Spalten und Veränderungen rund um uns sehen.

Auf der Hütte angekommen probierten wir sogleich auch die Gurte für die Bergtour und lernten dabei auch die Knoten für das sichere Bergsteigen kennen.
Nach dem Abendessen bezogen wir unsere Lager und verbrachten, alle in einem Raum, unsere erste Hüttennacht.

Früh am Morgen, um halb 6 Uhr, standen wir auf, frühstückten und packten unsere Sachen für die Bergtour.
Nachdem jeder seinen Gurt anzog, machten wir uns, noch bei halbwegs schönem Wetter, auf zur Einstiegsstelle des Gletschers. Dort angekommen bildeten wir vier Seilschaften, bestehend aus Bergführern, Bergrettern, Eltern und Schülern.

Wir marschierten voll Zuversicht los. Doch auf ca. der Hälfte des Gipfels (3300 Metern) mussten wir leider entscheiden den Rückweg anzutreten, da Nebel sowie Schneefall uns die Sicht verwehrte.

Trotz des Wetters hatten wir eine schöne Bergtour auf den Großvenediger. Außerdem war es auch wichtig für die SchülerInnen zu sehen, dass man bei drohenden Gefahren auf dem Berg umkehren sollte, wenn auch das Ziel sehr nahe liegt.

Laura Mattersberger (VS Prägraten am Großvenediger)

Risikowanderung zum Abschluss von Exploring Risks

Am 18. September ging’s für die SchülerInnen der VS Neuarzl mit der Nordkettenbahn auf die Seegrube und weiter aufs Hafelekar. Die Risikowanderung mit dem Naturparkführer Lukas vom Alpenpark Karwendel beinhaltete die Themen Gebirgsentstehung und Geologie, Unterscheidung von besiedeltem Raum und Naturraum, Tiere und Pflanzen des Karwendels sowie natürlich die Thematik Naturgefahren bzw. Risiken im Hochgebirge und wie sich der Mensch schützen kann.

Das Wetter war hervorragend und somit war’s ein sonniger Abschluss des Projekts 🙂

Kooperationszuschuss Projekt „Zivil- und Katastrophenschutz“

Im Bezirk Lienz fand am 12.10.2013 eine Bezirkskatastrophenschutzübung mit den Gemeinden statt. Aus diesem Grund setzten sich die verschiedenen Einrichtungen (wie bspw. Blaulichtorganisationen, Gebietskörperschaften etc.) eine Woche vor der Bezirksübung intensiv mit dem Thema KAT-Schutz auseinander. In Zusammenhang mit dieser Bezirksübung sowie einem Aktionstag im Bereich KAT-Schutz, entstand mit der BSI des Bezirkes Lienz (Frau BSI OSR MA Elisabeth Bachler) die Idee, Katastrophen- und Risikomanagement sowie Klimaschutz auch in ein Schulprojekt zu implementieren.

Den SchülerInnen wurde neben den technischen Mitteln, die für den Katastrophenschutz und vor allem die Notfallhilfe eine sehr entscheidende und lebenswichtige Rolle spielen, auch aufgezeigt, welche Risiken im Bezirk Lienz vorherrschen, und ihnen einen Einblick in die Risikolandschaft des Bezirkes bzw. der Stadtgemeinde Lienz, bestehend aus natürlichen, technischen und infrastrukturellen Risiken gewähren. Dieser Teil wurde vor allem durch die Unterstützung von alpS und Herrn Martin Presslaber, Katastrophenreferent der Stadtgemeinde Lienz, Feuerwehrmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Lienz und Einsatzleiter der Bergrettung Lienz, herausgearbeitet. Am 23.06.2014 zeigten die Schülerinnen und Schüler der 1a Klasse ihre Ergebnisse und präsentierten ihre ausgearbeiteten Mappen. Vorgeführt wurde beispielsweise auch ein Verkehrsszenario in Form eines Schulsketch`s sowie ein Dialog. Unser Schulchor umrahmte feierlich diese Präsentationsveranstaltung.

Projektleitung und Klassenvorstand der 1a: Christoph Pitterle, BEd

Risikowanderung zum Schulende

Zum Abschluss von Exploring Risks unternahmen wir mit den Experten Vladimir Polacek (Waldpädagoge), Gerhard Markart (Institut für Naturgefahren, Bundesforschungszentrum für Wald) und Leopold Stepanek (Forsstechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung) eine Risikowanderung mit allem was dazu gehört.

Vom Startpunkt Gramartboden ging’s los Richtung Höttinger Graben, wo die Themen Geologie, Bodenprofil, Lawinendynamik und Stumme Zeugen bearbeitet wurden. Danach führte uns der Fußmarsch weiter Richtung Umbrüggler Alm, hier machte das Kugelspiel den SchülerInnen großen Spaß. Nach einer Stärkung zur Mittagszeit gingen die Experten auf die Themen Lawinenverbauung, Schutzwald, Bremsverbauungen und Naturverjüngung näher ein. Für die SchülerInnen war es die perfekte Zusammenfassung des gesamten Projekts in der freien Natur und ein schöner Abschluss-Wandertag im Projekt Exploring Risks.

Vielen Dank an die Experten Vladi, Poldi und Gerhard für die tolle Exkursion!

Mit einer Olympiade in die Ferien…

…wenn es nicht die Zivilschutzolympiade wird, dann eben die Karwendelolympiade dachten wir uns und bescherten den Schülerinnen und Schülern der VS Neuarzl einen spannenden Tag bei dem es um Naturwissen, Geschicklichkeit, Sport und Spiel ging. Verschiedene Aufgaben wurden gelöst, im Team zusammengearbeitet und an Lösungen gefeilt.

Das Wetter war schön, Spaß hat’s gemacht und alle bekamen eine Urkunde verliehen 🙂

Exkursion zum Eiblschrofen

Am 5. Juni 2014 begleitete uns Thomas Strauhal, Geologe bei alpS, auf die Exkursion zum Eiblschrofen. Dort ereigneten sich im Juli 1999 mehrere Felsstürze die eine bis zu 3 Monate andauernde Evakuierung der Anwohner zur Folge hatte. Nach dem Bau zweier Dämme und verschiedenen anderen Maßnahmen zur Analyse des Prozesses sowie zum Schutz der Bevölkerung, konnten die letzten Anwohner im November 1999 wieder in ihre Häuser zurück. Kleinere Ereignisse können nach wie vor passieren – aufgrund der Schutzvorkehrungen konnte das Risiko für die Betroffenen zu Schaden zu kommen jedoch stark verringert werden.

Die Besichtigung des Abbruchgebietes und die Wanderung zu den Auffangdämmen wurde von Thomas sehr interessant gestaltet – Danke Thomas für deine kompetente Begleitung! Fotos gibt’s hier:

Risiko Felssturz unter die Lupe genommen…

Einen Tag vor der Exkursion zum Felssturz Eiblschrofen (Stadtgemeinde Schwaz) wurden die Schülerinnen und Schüler der 5A von Studentinnen und Studenten der Universität Innsbruck mit der Thematik Massenbewegung vertraut gemacht. Über Gruppenarbeit und anschließenden Präsentationen näherten sich die SchülerInnnen dem Thema Felssturz, den Ursachen, Auswirkungen und Maßnahmen die zum Schutz der Bevölkerung getroffen werden, an. Morgen werden die gewonnenen Erkenntnisse im Gelände beobachtet und überprüft.

 

Helferfest der 2D HAK Innsbruck in Kössen

Helferfest 025

2D brachte beim Helferfest das Veranstaltungszentrum Kaiserwinkl in Kössen zum Kochen

Am Samstag, den 24.05.2014 zeitig um 07:30 war es soweit: In perfektem Business-Look schwarz-weiß und ausgestattet mit selbst kreierten Akkreditierungskarten verlud die 2D die 43 Bilder und Kunstfotografien in den Bus und startete zum Höhepunkt des einjährigen, fächerübergreifenden Projekts Exploring-Risks-Help for Kössen, dem Helferfest ein Jahr nach der Hochwasserkatastrophe.

Nachdem unsere Ausstellung eingerichtet und die Präsentation mehrmals geübt war, gab es kurz Zeit für ein gutes Essen. In der Zwischenzeit erlebte der Gemischte Chor Allerheiligen, der auch von uns eingeladen worden war, mit der Combo von José Miranda Paschanga in der Pfarrkirche Peter und Paul bei der Dankesmesse eine großartige Aufführung mit der Misa Criolla, die bei allen sehr gut ankam.

Dann stieg die Spannung: Inzwischen waren neben vielen PolitikerInnen rund 800 Gäste im Veranstaltungszentrum eingetroffen. Die beiden sportlichen Darbietungen der Schülerinnen Jessica STABINGER 1SP, und Mara GLABONJAT 3SP sowie das perfekt choreografierte Breakdance-Programm von Boris Djuric 4D und seinem Team rissen die Zuseher buchstäblich von den Bänken und zu andauernden Beifallsstürmen hin.

Sehr professionell wurde anschließend die von Frau Prof. Monika Rammal sehr gut einstudierte Powerpoint-Präsentation unseres Projektes von Daniela Dusanic, Tim Zimmermann, Florian Hausberger und David Windisch vorgetragen, die so manchen Gast zu der Frage, ob das unsere MaturantInnen seien, verleitete. Welch ein Kompliment!

Als im Anschluss an unser Programm unserer tüchtigen 2D auch noch höchstes Lob von den Herren Landeshauptmann-Stellvertreter Ökonomierat Josef Geisler, Bürgermeister Stefan Mühlberger sowie Veranstaltungsleiter Thomas Mühlberger ausgesprochen wurde, waren wir als Projektbegleiterinnen zu Recht sehr stolz auf unsere eifrigen Schülerinnen und Schüler!

Unser herzliches Dankeschön ergeht an die Gemeinde Kössen für die gute Zusammenarbeit und die vielen Einblicke in die Hochwasserkatastrophe am 01.06.2013, an alpS, die WKO, die FFG sowie das BMVIT für die Finanzierung unseres Projektes, an alle Referentinnen und Referenten, die uns mit so viel Input versorgt haben, an den Gemischten Chor Allerheiligen und José Miranda& La Paschanga, an die vielen Künstlerinnen und Künstler, vor allem vom Kulturkreis Völs, die uns ihre schönen Kunstwerke zugunsten der Hochwasseropfer gespendet haben, an unsere Frau Direktor Mag. Sabine Wechselberger für Ihre tatkräftige Unterstützung in allen Belangen und ganz besonders an unsere tüchtigen Schülerinnen und Schülern, die zum großartigen Gelingen dieses Projektes (200 Arbeitsstunden) unermüdlich beigetragen haben. Wir sind SEHR stolz auf euch!

Mag. Brigitta Obholzer
Mag. Barbara Ditterich

Leitung des Kooperationszuschussprojektes der HAK Innsbruck

Exkursion zum Alpl-Felssturz

Noch vor einer Woche wäre unsere Exkursion zum Felssturz oberhalb der Neuen Alplhütte den Schneemassen zum Opfer gefallen. Am vergangen Donnerstag (22. Mai) jedoch, konnten wir bei perfektem Wetter von Straßberg aus loswandern. Bereits unmittelbar nach dem Start konnte man das Ausmaß des Felssturzes vom 22. März 2012 erkennen.  

Damals war ebenfalls der Schnee der Hauptgrund dafür, dass der gewaltige Felssturz aus der Hochwand der Mieminger Kette derart weit ins Alpltal hinunterreichte.

Thomas und Brigitte zeigten uns anschaulich, wie es damals zu diesem Ereignis kommen konnte. Anschließend hatten wir die Aufgabe, die „zimmergroßen“ Felsbrocken zu kartieren, zu vermessen und zu fotografieren. Eines dieser „Bruchstücke“ hatte einen Umfang von 70 (!) Metern.

Zum Glück haben wir in der heißen Steinwüste zwischen Kalkgestein und Dolomit den Weg zurück bis zur neuen Alplhütte gefunden 😉